Kategorie: 8×8

8×8: Aventurischer Almanach

von Josch und Thorjin

Aventurischer Almanach Cover

Aventurischer Almanach —
Die harten Fakten
Umfang: 264 Seiten
Kosten:
lim. Deluxe-Ausgabe*:
Hardcover*:
Softcover**:
PDF*:
69,95 €
39,95 €
19,95 €
19,99 €
Anzahl der Kapitel: 12 + Index
* vollfarbig
** schwarzweiß, weniger Bilder

„Wie sieht der Kontinent Aventurien eigentlich aus? Was kostet ein Pferd? Gibt es in Aventurien Götter – wenn ja, was für welche? Gibt es Priester, Kaiser Könige? […]“ Das sind die Spielerfragen, die Ulrich Kiesow 1985 in der ersten Weltbeschreibung zu Aventurien (Völker, Mythen, Kreaturen) exemplarisch aufgriff, und die damals auf rurgefälligen 64 Seiten beantwortet wurden. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen, und jede neue Edition von DSA brachte ihre eigene Weltbeschreibung mit sich, in welcher der jeweilige status quo beschrieben und aktualisiert wurde: Das Land des Schwarzen Auges (DSA2, 1990) mit dem Beginn der bewegten Geschichte, Die Welt des Schwarzen Auges (DSA3, 1999) mit den Folgen von Borbarads Handeln und die Geographia Aventurica (DSA4, 2003) mit frühen Folgen der Handlungen von Borbarads Erben.

Nun ist mit dem Aventurischen Almanach die Weltbeschreibung der 5. Edition auf den Markt gekommen, und fast 13 Jahre reale und aventurische Zeit sind seit der Geographia inzwischen vergangen. Genug Zeit, um zu erkennen, dass Rurs Geschenke immer paarweise auftreten (wenn etwa Reiche zerschlagen und wieder zusammengefügt werden oder NSCs vergehen und wiederkehren), und dass auch die Geschichte ein Diskus ist, auf dem sich historische Ereignisse wie Stadtzerstörungen, Entdeckungen neuer Kontinente und selbst Verschiebungen des Sternenhimmels wiederholen. Höchste Zeit also, den neuen Band im Rahmen unseres 8×8-Rezensionsformats genauer zu inspizieren! (Wer noch nicht weiß, was es mit diesem Format auf sich hat, dem wird an dieser Stelle geholfen.) Weiterlesen

8 x 8: Mehrer der Macht

Zum Geleit

Mehrer der MachtInneraventurische Umwälzungen sind ein heikles Thema, und wenn sogar ganze Städte im Dienste von Abenteuern dem Erdboden gleichgemacht werden, ist dies meist Nährboden für Empörung, Autorenverwünschungen und lebhaft bekundete Wechselfantasien. Aus aktuellem Anlass möchte ich uns daher zum Beginn dieser Rezension das sinnfreieste Ingame-Gemetzel aus 30 Jahren DSA-Geschichte in Erinnerung rufen, das im aventurischen Jahr 1027 BF stattfand und G.R.R. Martins red wedding wie eine leicht außer Kontrolle geratene Hochzeitspolonäse erscheinen lässt. Damals wurde kurzerhand das gesamte Nostria Witzkoscher Prägung mittels Blauer Keuche  ausradiert, inkl. Prinz Kasparbald, eines der sympathischsten NSCs aller Zeiten. Ungeachtet aller Meriten, die sich die hierfür Verantwortlichen anderweitig um DSA erworben haben, muss ich mich bis heute sehr gründlich an meine gute Kinderstube erinnern, um beim Gedanken an den nostrischen Exitus nicht das alte YPS-Voodoo-Toolkit vom Dachboden zu holen. Weiterlesen

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